24.11.17

[ #literatur ] Weihnachten, Ostern und Pfingsten zusammen: Adalbert Stifters Bergkristall

Symbolbild
Bergkristall – (Der heilige Abend) ist eine Erzählung von Adalbert Stifter (1845/1853).


Die Erzählung Bergkristall erschien erstmals 1845 in der Zeitschrift Die Gegenwart und trug hier noch den Titel Der heilige Abend. 1853 fand sie dann in überarbeiteter Fassung unter dem Titel Bergkrystall (dann: Bergkristall) Eingang in die Sammlung Bunte Steine. Die Erzählung soll durch ein Bild des Stifter-Freundes Friedrich Simony inspiriert worden sein, das in eine Höhle geflüchtete Kinder zeigt. Auch traf er in Hallstatt ein Kinderpaar, das beim Erdbeerensammeln von einem Unwetter überrascht worden war und unter einem Felsen Schutz gesucht hatte.



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 [ #FREIHANDbuch ]

4.10.17

[ #sport ] Der Vorarlberger Schipionier gegen den braunen Rausch

In der Geschichte des Vorarlberger Schipioniers Hannes Schneider, der in dem Dorf Stuben am Arlberg geboren ist, verdichtet sich die europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts auf eine eigenartige Weise. 

Verhaftung. Wenig bekannt ist, dass sich Hannes Schneider mit den Nationalsozialisten angelegt hatte. In den Morgenstunden des 13. März wird Hannes Schneider verhaftet und in das Gefängnis von Landeck verbracht. Dort waren neben vielen Geschäftstreibenden und Funktionären der Vaterländischen Front und anderen politischen Funktionären auch der damalige Landecker Bezirkshauptmann  inhaftiert.  Gegen Schneiders Verhaftung wehrte man sich nicht nur in St. Anton, auch aus dem Ausland wurde interveniert, nicht zuletzt von Arnold Lunn, dem britischen Skiverbandspionier, der 1927 mit Schneider das Arlberg-Kandahar-Rennen ins Leben gerufen hatte. Am 6. April wird Schneider endlich freigelassen, darf aber nicht nach St. Anton zurückkehren. Zu groß war der Widerstand und der Neid der Nazis gegen den erfolgreichen Hannes Schneider. Andere Hoteliere hofften wiederum auf die deutschen Gäste.

Zum Vorwurf wurde Schneider aber nicht nur sein geschäftlicher Erfolg gemacht, sondern seine "Judenfreundichkeit".  Er unterband in seiner Schischule von Anfang an antisemitische Umtriebe. Seine Freundschaft mit dem Juden Ing. Rudolf Gomperz, der 1904 nach St. Anton am Arlberg gekommen war, und zusammen mit ihm Unglaubliches für den Tourismus und den Schisport geleistet hatte.

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 [ #text4tube ]    

12.9.17

[ #literatur ] Ein Spaziergang durch die Wiener Literaten Cafés

Die Website "Literaten Cafés- ein Spaziergang durch das Wien der Jahrhundertwende" entstand im Zuge der Erstellung des interaktiven Lernpakets "Literatur in der Wiener Moderne" und verknüpft Teile aus dem Lernpaket mit Informationen aus AEIOU, dem österreichischen Kultur-Informationssystems des bm:bwk.

Die Stammgäste kennt hier jeder: Peter Altenberg, Josef Roth, Alfred Kerr, Stefan Zweig, Arthur Rimbaud, André Gide, Jean Genet, William Faulkner, Henry Miller, Ernest Hemingway, Jean-Paul Sartre, Simone de Beauvoir und Anna Seghers, James Joyce, Albert Camus, Michel Deguy, Sándor Petöfi, György Konrád, Franz Kafka ... Die Caféhäuser sind ihre Wohn- und Arbeitszimmer und mache haben es zur Legende, zum Mythos gebracht: In Paris das de Flore, les Deux Magots, la Rotonde, de la Paix; in Wien das Hawelka, Central, den Herrenhof oder das Griensteidl; in Budapest das Gerbeaud, Eckermann oder Ruszwurm...


"Literaten Cafés" bietet die Möglichkeit eines Spaziergangs durch einen kleinen, aber bedeutsamen Ausschnitt der Haupt- und Residenzstadt der Habsburger Monarchie. Dieser Weg verbindet traditionsreiche Cafés im Wien der Jahrhundertwende. Ein mit Texten, Bildern und Strauß-Musik garnierter Spaziergang durch das Wien der Jahrhundertwende auf den Spuren der Kaffeehaus-Literaten durch einen Teil des 1. Bezirks der im Norden von der Universität, im Osten vom Michaelerplatz, im Süden vom Burgtor und im Westen vom Volkstheater begrenzt wird. Auf dem Weg können fünf Hauptschauplätze besichtigt werden. Dort finden sich aktuelle und historische Fotografien, allgemeine Informationen und passende Textausschnitte, verfasst von bekannten Literaten der Wiener Moderne, sowie Hörbeispiele des Vienna Walzer Orchestra.

                Peter Altenberg : Dialog
                Er und sie sitzen auf der Bank in einer Lindenallee.
                Sie : Möchten Sie mich küssen?!
                Er : Ja, Fräulein---.
                Sie : Auf die Hand--?!
                Er : Nein, Fräulein.
                Sie : Auf den Mund--?!
                Er : Nein, Fräulein.
                Sie : Oh, Sie sind unanständig--!
                Er : Ich meine „auf den Saum Ihres Kleides!“

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15.8.17

[ #chemie ] Der Zauber der Chemie in der Nase

„Wie der menschlichen Geruchssinn verzaubert wird. Die Chemie des Parfüms.“ von Prof. Dr. Lutz Gade

Der menschliche Geruchssinn ist in seiner Wirkungsweise bislang nur in Teilen verstanden. Auf komplexe Weise beeinflussen Gerüche unsere Stimmung, erwecken Erinnerungen, vermögen Denken und Handeln zu steuern.




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[ #technik ] Der erste "Computer" der Welt aus Legosteinen nachgebaut

Über 100 Jahre rätselten Wissenschaftler, wie der 1901 vor der griechischen Insel Antikythera gefundene Mechanismus funktioniert. 2006 gelang es, die Funktionsweise der antiken Rechenmaschine zu entschlüsseln. Jetzt wurde sie aus Lego nachgebaut.


Der Mechanismus von Antikythera, oft auch Computer von Antikythera genannt, ist ein antikes Artefakt aus Zahnrädern, das einem Uhrwerk ähnelt. Es wurde in einem Schiffswrack vor der griechischen Insel Antikythera, zwischen Kythera und Kreta. Das Wrack des griechischen Handelsschiffs vor Antikythera wurde Ostern 1900 in einer Tiefe von etwa 40 Metern gefunden.[2] Zahlreiche Statuen und andere Kunstschätze wurden geborgen und in das Archäologische Nationalmuseum nach Athen gebracht. Dort entdeckte der Archäologe Valerios Stais am 17. Mai 1902 in einem Klumpen aus korrodiertem Material ein Zahnrad.


Der Mechanismus, hergestellt aus Bronze und wahrscheinlich ursprünglich von einem Holzgehäuse umgeben, ist die älteste erhaltene Zahnrad-Apparatur. Der Fund hat unter Wissenschafts- und Technik-Historikern große Irritationen ausgelöst. Am meisten Akzeptanz hat die Theorie gefunden, den Mechanismus als eine Art Analogrechner zu verstehen, dessen Zweck darin bestand, die Bewegungen der Himmelskörper zu berechnen.

Neuere funktionierende Rekonstruktionen der Apparatur bestätigen diese These, welche schon 1905 von Albert Rehm postuliert wurde. Das Gerät ist besonders erstaunlich, weil es ein Differentialgetriebe enthält, das nach der herkömmlichen Meinung erst im 13. Jahrhundert erfunden wurde.

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7.8.17

[ #natur ] Österreichs Nationalparks

Österreichs Nationalparks sind insgesamt so groß wie Vorarlberg.

In Österreich wurden bisher sechs der ökologisch wertvollsten Regionen mit einer Gesamtfläche so groß wie Vorarlberg zu Nationalparks erklärt. Diese Nationalparks zeigen die Vielfältigkeit unseres Heimatlandes - Gebirge in den Hohen Tauern, Wald im Gesäuse, Kalkalpen und Thayatal, Wasser und Auenlandschaft im Nationalpark Donauen und der Nationalpark mit der einzigartigen Steppenlandschaft.


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20.6.17

[ #lyrik ] Sommergedichte zum Anhören

Ein Date mit dem Sommer: "Dichter am Sommer". Alle zwölf Sommergedichte sind der Sammlung "Deutsche Lyrik von den Anfängen bis zur Gegenwart" entnommen. Das virtuelle Literatur-Café hat die Sommergedichte in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Taschbenbuch Verlag als kostenlose mp3 hörbar gemacht.


        Friedrich Hölderlin (1770-1843) - Der Sommer (2:05 Min. - 2,0 MB)
        Detlev von Liliencron (1844-1909) - Schöne Junitage (4:11 Min. - 3,9 MB)
        Paul Gerhardt (1607-1676) - Sommergesang (6:08 Min. - 5,6 MB)
        Joseph von Eichendorff (1788-1857) - Mondnacht (9:20 Min. - 4,3 MB)
        Conrad F. Meyer (1825-1898) - Schwüle (4:45 Min. - 4,4 MB)
        Christian Friedrich Hebbel (1813-1863) - Sommerbild (1:05 Min. - 1,0 MB)
        Theodor Storm (1817-1888) - Hinter den Tannen (0:57 Min. - 0,9 MB)
        Georg Trakl (1887-1914) - Sommer (4:18 Min. - 4,0 MB)
        Detlev von Liliencron (1844-1909) - Einen Sommer lang (1:48 Min. - 1,7 MB)
        Hugo von Hofmannsthal (1874-1929) - Blütenreife (1:20 Min. - 1,3 MB)
        Heinrich Heine (1797-1856) - Sommerabend (1:09 Min. - 1,1 MB)
        Georg Trakl (1887-1914) - Sommersneige (3:19 Min. - 3,1 MB)

 [ #text4tube ⇒]